Defragmentierung, einfach erklärt.
Warum Dateien in Stücken landen, warum das Festplatten langsam machte, was die Defragmentierung all die Stunden lang eigentlich tat und ob dein Computer sie heute noch braucht.
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Was bedeutet Fragmentierung bei Festplatten?
Ein Dateisystem speichert eine Datei nicht Byte für Byte. Es vergibt Platz in Stücken fester Größe, sogenannten Clustern (auch Zuordnungseinheiten oder Blöcke genannt). Ein Cluster ist die kleinste Menge Speicherplatz, die eine Datei belegen kann. Eine 10 KB große Datei belegt auf einem Datenträger mit 4-KB-Clustern drei davon.
Im Idealfall liegen die Cluster einer Datei direkt nebeneinander. Tun sie das nicht und ist die Datei in mehreren getrennten Abschnitten über die Festplatte verteilt, ist sie fragmentiert.
- Eine Datei in vier Stücken
- Andere Dateien
- Freier Speicher
Das passiert ganz von allein, einfach weil die Festplatte benutzt wird:
- Löschen hinterlässt Löcher. Wird eine Datei entfernt, werden ihre Cluster zur Lücke. Die nächste Datei, die kommt, ist vielleicht größer als die Lücke und wird deshalb aufgeteilt: ein Teil in die Lücke, der Rest dorthin, wo gerade Platz ist.
- Dateien wachsen. Hängst du an ein Dokument eine Seite oder an eine Logdatei einen weiteren Tag an, können die neuen Cluster oft nicht direkt hinter den alten liegen, weil dort schon eine andere Datei steht.
- Das Dateisystem setzt auf Tempo, nicht auf Ordnung. FAT, das Dateisystem von MS-DOS sowie Windows 95 und 98, macht typischerweise beim zuletzt vergebenen Cluster weiter und nimmt den nächsten freien. Das geht schnell und verstreut die Dateien mit der Zeit.
Genau genommen gibt es zwei Arten. Dateifragmentierung heißt, dass eine Datei in Stücke zerfallen ist. Fragmentierung des freien Speichers heißt, dass der leere Platz in kleine Lücken zerfallen ist, und sie verursacht die erste Art: Ist keine Lücke groß genug, kommt jede neue Datei in Stücken an.
Warum Fragmentierung Festplatten langsam macht
Eine Festplatte ist ein Stapel rotierender Scheiben mit einem Schreib-Lese-Kopf an einem schwenkbaren Arm. Bevor sie etwas lesen kann, muss der Arm den Kopf auf die richtige Spur fahren (die Positionierzeit), und danach muss sie warten, bis die richtige Stelle der Scheibe unter dem Kopf vorbeikommt (die Rotationslatenz). Erst dann fließen Daten, und zwar schnell, solange sie an einem Stück liegen.
Jedes zusätzliche Fragment bedeutet eine weitere Positionierung und eine weitere Wartezeit. Ingenieure bei Microsoft nannten diese beiden Verzögerungen „die zwei Hauptschuldigen“. Eine Datei in 50 Stücken kostet 50 davon statt einer.
| Drehzahl | Mittlere Wartezeit auf die Scheibe | Typisches Laufwerk |
|---|---|---|
| 3.600 U/min | 8,3 ms | Günstige Festplatten der späten 1990er-Jahre, etwa die Quantum Bigfoot CY |
| 5.400 U/min | 5,6 ms | Notebook-Festplatten, etwa die Seagate Momentus 5400 |
| 7.200 U/min | 4,2 ms | Desktop-Festplatten, etwa die Seagate Barracuda 7200.14 |
| SSD | Keine | Nichts dreht sich; wo die Daten liegen, spielt keine Rolle |
Ein paar Millisekunden klingen nach nichts, aber in dieser Zeit hätte dieselbe Festplatte am Stück Dutzende oder sogar Hunderte Kilobyte lesen können. Deshalb fühlte sich eine fragmentierte Festplatte so zäh an: Programme brauchten länger zum Starten, und die Platte ratterte hörbar, während der Kopf hin- und hersprang.
Auch wo die Daten liegen, spielt eine Rolle. Beim Zone Bit Recording haben die äußeren Spuren mehr Sektoren als die inneren, deshalb ist der Anfang der Festplatte (der äußere Rand) ihr schnellster Bereich. Gute Defragmentierprogramme haben das genutzt.
Was beim Defragmentieren eigentlich passiert
Ein Defragmentierprogramm ist ein sorgfältiger Umzugshelfer. Für jede fragmentierte Datei sucht es einen freien Bereich, der groß genug ist, kopiert die Stücke der Reihe nach dorthin, prüft die Kopie, trägt den neuen Ort im Dateisystem ein und gibt erst dann die alten Cluster frei. Geht unterwegs etwas schief, liegt das Original noch da, wo es war.
Nebenbei erledigt ein gutes Defragmentierprogramm noch mehr:
- Es fasst den freien Speicher zusammen zu einem großen Bereich, damit neue Dateien an einem Stück Platz finden.
- Es platziert Dateien gezielt: System- und häufig genutzte Dateien an den schnellen Anfang der Festplatte, selten genutzte weiter nach hinten. Windows 98 ging so weit, Programmdateien genau in der Reihenfolge anzuordnen, in der Programme sie tatsächlich luden.
- Es lässt manches in Ruhe. Unter Windows 2000 konnten Dateien, die das System geöffnet hielt, etwa die Auslagerungsdatei und die Master File Table von NTFS, nicht verschoben werden, solange Windows lief. Manche Programme nahmen sie sich in einem eigenen Durchgang beim Systemstart vor.
Defragmentieren löscht nichts und macht eine Festplatte auch nicht größer. Es verschiebt nur Daten, damit die Festplatte sie mit weniger Kopfbewegungen lesen kann.
Die Defragmentierung in Windows 95 und 98
Für viele ist das die Defragmentierung: ein Fenster voller kleiner Kästchen, die langsam die Farbe wechselten, während sich das Programm durch Laufwerk C arbeitete. Es kam mit Windows 95 und stammte, wie der Befehl DEFRAG in MS-DOS 6, von Symantec, der Firma hinter den Norton Utilities und deren Speed Disk.
Ein Klick auf Details anzeigen öffnete die berühmte Karte. Ihre Legende erklärte jedes Kästchen:
- Optimierte (defragmentierte) DatenFertige Dateien: an einem Stück und an ihrem Platz.
- Nicht optimierte DatenDaten, die noch verschoben werden müssen, gekennzeichnet danach, wohin sie gehören: an den Anfang, in die Mitte oder ans Ende des Laufwerks.
- Freier SpeicherplatzLeere Cluster, die darauf warten, gefüllt zu werden.
- Daten, die nicht verschoben werdenDateien, die das Defragmentierprogramm genau dort lassen muss, wo sie sind.
- Fehlerhafter (beschädigter) Bereich des DatenträgersAls unbrauchbar markierte Cluster. Windows zeichnete sie als weißes Kästchen, durch das eine rote Linie läuft.
- Daten, die gerade gelesen werdenDie Blöcke, die der Kopf gerade aufnimmt.
- Daten, die gerade geschrieben werdenDie Stelle, an der diese Blöcke gerade abgelegt werden.
Ganz unten stand die Zeile, die das ganze Bild erklärt: „Jedes Kästchen steht für einen Cluster auf dem Datenträger.“ Im englischen Windows hieß sie „Each box represents one disk cluster.“ Die Farben hier stammen aus dem Design Classic 98 von Defragment.
Mit Windows 98 kam ein Kontrollkästchen hinzu: „Programmdateien neu anordnen, damit meine Programme schneller starten“ (englisch „Rearrange program files so my programs start faster“). Dahinter steckte der Intel Application Launch Accelerator: Ein kleines Programm namens Task Monitor hielt fest, welche Teile welcher Dateien jedes Programm beim Start las, und die Defragmentierung legte diese Teile genau in dieser Reihenfolge ab. In Intels eigenem Test von 1997 starteten Office-Programme in etwa 3,7 statt 11,3 Sekunden.
Die Karte erklärt auch ein berüchtigtes Ärgernis. Schrieb ein anderes Programm auf die Festplatte, während die Defragmentierung lief (ein Bildschirmschoner war ein typischer Übeltäter), war die Karte, die sie sich erstellt hatte, veraltet, und sie fing von vorn an. Viele erinnern sich an eine Defragmentierung, die nie über 10 % hinauszukommen schien.
Eine kurze Geschichte der Defragmentierung
- 1986
Diskeeper und DiskExpress
Executive Software bringt Diskeeper für VAX/VMS-Minicomputer heraus, und Alsoft liefert DiskExpress für den Mac aus.
- 1987
Norton Speed Disk
Speed Disk erscheint in der Advanced Edition der Norton Utilities 4.0 und wird zu einem der bekanntesten Defragmentierprogramme der DOS-Ära.
- 1993
MS-DOS 6.0: DEFRAG
DOS bekommt einen eigenen Befehl
DEFRAG: eine abgespeckte Version von Speed Disk, lizenziert von Symantec. - 1995
Windows 95
Die Defragmentierung, wieder mit Code von Symantec, bringt die Clusterkarte auf Millionen Bildschirme.
- 1996
Windows NT 4.0
Kein Defragmentierprogramm im Lieferumfang, aber neue Systemfunktionen erlauben es Programmen wie Diskeeper, Cluster sicher zu verschieben, während Windows läuft.
- 1998
Windows 98
Die Defragmentierung lernt, Programmdateien in der Reihenfolge anzuordnen, in der sie geladen werden – mit Intels Application Launch Accelerator.
- 2000
Windows 2000 und XP
Ein Defragmentierprogramm, entwickelt mit Executive Software, den Machern von Diskeeper. Seine Balken zeigen fragmentierte Dateien rot, zusammenhängende Dateien blau, nicht verschiebbare Dateien grün und freien Speicherplatz weiß.
- 2003
Mac OS X 10.3 Panther
Das Dateisystem des Mac defragmentiert kleine, stark fragmentierte Dateien nun von selbst, sobald sie geöffnet werden.
- 2007
Windows Vista
Das Defragmentieren läuft jetzt nach Zeitplan im Hintergrund, und die Karte verschwindet.
- 2009
Windows 7
Der Fortschritt ist wieder zu sehen, mehrere Laufwerke lassen sich gleichzeitig bearbeiten, und SSDs werden vom Defragmentieren ausgenommen.
- 2012
Windows 8: Laufwerke optimieren
Das Programm bekommt einen neuen Namen und lernt, SSDs anders zu behandeln: Statt Daten zu verschieben, schickt es ihnen TRIM.
- 2017
APFS
Apples neues Dateisystem ist für Flash-Speicher gemacht. Auf einer SSD stellt sich die Frage nach dem Defragmentieren gar nicht mehr.
Defragmentieren unter Windows 10 und 11
Windows macht es immer noch, du siehst es nur nicht. Das Programm heißt heute Laufwerke optimieren (such im Startmenü nach „Laufwerke defragmentieren und optimieren“), und standardmäßig läuft es einmal pro Woche von selbst.
- Auf einer Festplatte (HDD) analysiert es das Laufwerk und defragmentiert es.
- Auf einer SSD schickt es stattdessen ein Retrim: Es teilt dem Laufwerk mit, welche Blöcke nicht mehr belegt sind.
- Auf einem Wechseldatenträger wie einem USB-Stick oder einer SD-Karte, der mit FAT formatiert ist, tut es nichts.
Eine Ausnahme überrascht viele. Sind die Systemwiederherstellung oder andere Volumeschattenkopien aktiviert, defragmentiert Windows auch eine SSD, etwa einmal im Monat. Microsofts Storage-Team erklärte, dass ein stark fragmentiertes Volume Schattenkopien verlangsamt und an die Obergrenze des Dateisystems für die Zahl der Fragmente pro Datei stoßen kann.
Für Freunde der Kommandozeile: defrag C: /A analysiert ein Laufwerk, defrag C: /O führt die passende Optimierung für seinen Typ aus, und defrag C: /L führt auf einer SSD ein Retrim aus. Für eine vollständige Defragmentierung sollten mindestens 15 % des Laufwerks frei sein.
Sollte man eine SSD defragmentieren?
Nein. Eine SSD hat keinen Kopf und keine rotierende Scheibe, also gibt es weder Positionierzeit noch Wartezeit. Ihr Controller führt eine eigene Tabelle, die die Adressen, mit denen der Computer arbeitet, den Flash-Zellen zuordnet, in denen die Daten wirklich liegen, und er verteilt Schreibvorgänge absichtlich über den ganzen Chip. Eine Datei, die für Windows fragmentiert aussieht, kann innerhalb der SSD überall liegen, und sie lässt sich so oder so gleich schnell lesen.
Defragmentieren würde nur Daten neu schreiben, die an ihrem Platz völlig in Ordnung sind, und Flash-Speicher verträgt nur eine begrenzte Zahl von Schreibvorgängen. Samsung, einer der größten SSD-Hersteller, sagt klar, dass Defragmentieren nicht nötig ist, und empfiehlt, die automatische Defragmentierung für seine Laufwerke abzuschalten.
Was eine SSD dagegen braucht, ist TRIM: Das Betriebssystem teilt ihr mit, welche Blöcke frei sind, damit das Laufwerk sie vorab löschen und weiter schnell schreiben kann. Windows und macOS erledigen das automatisch, und die meisten Linux-Distributionen führen es regelmäßig per Timer aus.
Muss man einen Mac defragmentieren?
Fast nie. Zu Zeiten des klassischen Mac OS griff man zu Programmen wie DiskExpress und PlusOptimizer von Alsoft, Speed Disk aus den Norton Utilities oder TechTool Pro. Seit Mac OS X erledigt das System das meiste selbst.
- Mac OS X 10.2 führte die verzögerte Allokation ein: Das Dateisystem wartet, bevor es entscheidet, wohin neue Daten kommen, und kann so einen zusammenhängenden Platz finden.
- Mac OS X 10.3 Panther brachte die automatische Defragmentierung. Wird eine Datei unter 20 MB geöffnet, die in mehr als acht Stücke zerfallen ist, wird sie still und leise an einem Stück neu abgelegt.
- Hot File Clustering sammelt die am häufigsten gelesenen kleinen Dateien des Startvolumes in einem reservierten „heißen“ Bereich der Festplatte.
Apple selbst schrieb damals, mit Mac OS X müsse man wahrscheinlich gar nicht optimieren. Heutige Macs verwenden APFS auf SSDs, wo Fragmentierung keine Rolle spielt. Für APFS auf einer herkömmlichen Festplatte hat macOS einen Schalter: diskutil apfs defragment, gefolgt vom Volume und status, enable oder disable.
Defragmentierung unter Linux
Linux-Dateisysteme sind darauf ausgelegt, Fragmentierung zu vermeiden, statt sie hinterher zu beheben, deshalb ist eine Defragmentierung selten nötig.
- ext4 hält Dateien zusammen: mit Extents (ein Eintrag für eine lange Folge von Blöcken), mit verzögerter Allokation und indem es die Daten einer Datei nahe bei ihren Metadaten ablegt. Für den Einzelfall gibt es
e4defrag. - XFS bringt
xfs_fsrmit, das die am stärksten fragmentierten Dateien neu ordnet, standardmäßig bis zu zwei Stunden pro Durchlauf. - Btrfs hat
btrfs filesystem defragmentund die Mount-Optionautodefrag, die standardmäßig ausgeschaltet ist. Vorsicht bei Snapshots: Defragmentieren hebt die gemeinsame Nutzung der Daten zwischen einer Datei und ihren Snapshot-Kopien auf, und der belegte Speicher kann wachsen.
Warum man so gern beim Defragmentieren zugeschaut hat
Irgendwo zwischen dem Rattern der Festplatte und den Kästchen, die von hell zu dunkel wechselten, wurde das Defragmentieren zu etwas, dem man zuschaute. Ein langsamer, geordneter Vorgang mit sichtbarem Ende, bei dem jeder Schritt alles ein bisschen ordentlicher macht, hat etwas seltsam Beruhigendes.
Bis heute suchen Menschen danach. 2018 berichtete TechCrunch über einen Twitch-Kanal, der rund um die Uhr nichts anderes tat, als eine DOS-Festplatte zu defragmentieren, und stundenlange Aufnahmen einer Defragmentierung unter Windows 98, samt Festplattengeräuschen, werden auf YouTube noch immer angeschaut.
Genau das ist die Idee hinter Defragment: die Ruhe, einer Festplatte beim Aufräumen zuzusehen, ohne eine echte Festplatte, die es nötig hätte. Dein iPhone oder iPad zeigt eine ausgedachte Festplatte, die endlos defragmentiert wird, in sechs Designs, darunter Classic 98, auf Wunsch mit der Uhrzeit daneben.
Häufige Fragen
Sollte ich meine SSD defragmentieren?
Nein. SSDs haben keine beweglichen Teile, Fragmentierung bremst sie also nicht, und Defragmentieren sorgt nur für zusätzlichen Verschleiß. Windows schickt SSDs stattdessen automatisch TRIM; lass das eingeschaltet.
Defragmentiert Windows 10 oder 11 noch automatisch?
Ja. „Laufwerke optimieren“ läuft standardmäßig einmal pro Woche: Es defragmentiert Festplatten und führt auf SSDs ein Retrim aus. Ist die Systemwiederherstellung aktiviert, defragmentiert es SSDs außerdem etwa einmal im Monat.
Muss ich meinen Mac defragmentieren?
Praktisch nie. Mac OS X defragmentiert kleine Dateien seit Version 10.3 automatisch, und heutige Macs verwenden APFS auf SSDs, wo es keine Rolle spielt.
Wie lange dauert eine Defragmentierung?
Das hängt von der Größe der Festplatte ab, von der Zahl der Dateien, davon, wie stark sie fragmentiert und wie voll sie ist. Auf einem PC der 1990er-Jahre konnte eine vollständige Defragmentierung Stunden dauern, und Anleitungen zu Windows 98 warnten genau davor. Heute lässt Windows sie nach Zeitplan laufen, deshalb gibt es meist jedes Mal nur wenig zu tun.
Kann ich eine Defragmentierung gefahrlos abbrechen?
Ja. Genau dafür gibt es die Schaltflächen „Anhalten“ und „Beenden“, und ein Defragmentierprogramm kopiert und prüft jedes Stück, bevor es den alten Platz freigibt. Ein plötzlicher Stromausfall ist etwas anderes; deshalb war es nie eine gute Idee, einen Laptop mit fast leerem Akku zu defragmentieren.
Löscht Defragmentieren Dateien?
Nein, es verschiebt sie nur. Allerdings überschreibt es dabei freien Speicher, sodass sich früher gelöschte Dateien danach schwerer wiederherstellen lassen.
Wie viel freien Speicher braucht eine Defragmentierung?
Genug Platz zum Umräumen. Microsoft verlangt für eine vollständige Defragmentierung mindestens 15 % freien Platz auf dem Laufwerk; mit weniger bleiben manche Dateien in Stücken.
Warum startete die Defragmentierung unter Windows 98 immer wieder neu?
Weil etwas anderes auf die Festplatte schrieb, während sie arbeitete, typischerweise ein Bildschirmschoner oder ein Programm im Hintergrund. Ihre Karte der Festplatte war dann veraltet, also fing sie von vorn an. Es half, andere Programme zu schließen und den Bildschirmschoner abzuschalten.
Was bedeutet „Jedes Kästchen steht für einen Cluster auf dem Datenträger“?
Jedes Kästchen in der Karte von Windows 95 und 98 stand für einen Cluster, das kleinste Stück Speicherplatz, das eine Datei belegen kann. Die Farbe zeigte, was darin lag: fertige Daten, Daten, die noch verschoben werden mussten, freier Speicher und so weiter.
Kann ich einer Defragmentierung noch einmal zuschauen?
Ja: Genau das ist Defragment für iPhone und iPad, eine Festplatte, die endlos defragmentiert wird, auch im Design Classic 98. Echte Daten werden dabei nicht angerührt.
Schau wieder beim Aufräumen zu.
Defragment ist eine ruhige, endlose Defragmentierung für dein iPhone und iPad. Kostenlos, mit sechs Designs, einer Uhr und nichts Echtem, das defragmentiert werden müsste.
Demnächst im App StoreDefragment ansehenQuellen
Abgeglichen mit Handbüchern, Dokumentation von Microsoft und Apple sowie zeitgenössischen Quellen.
- Microsoft: Disk defragmentation background and engineering the Windows 7 improvements (2009)
- Microsoft: Disk defragmentation in Windows 2000
- Microsoft Learn: defrag command
- Microsoft Learn: Optimize-Volume
- Microsoft Support: Defragment or optimise your drives in Windows
- Microsoft KB Q120962: DEFRAG in MS-DOS 6 is developed by Symantec
- Microsoft KB Q160043: bad clusters in the Disk Defragmenter map
- Microsoft KB Q155679: Windows NT 4.0 has no disk defragmenter
- Microsoft KB 186978: Disk Defragmenter restarts repeatedly
- Intel: Application Launch Accelerator announcement (1997)
- Scott Hanselman: Does Windows defragment your SSD? (2014)
- Apple: About disk optimization with Mac OS X (HT1375)
- Amit Singh: Fragmentation in HFS Plus volumes
- Linux kernel documentation: ext4 block and inode allocators
- xfs_fsr manual page
- Btrfs documentation: Defragmentation
- Samsung Semiconductor: SSD FAQ
- Wikipedia: Hard disk drive performance characteristics
- Wikipedia: Quantum Bigfoot
- Seagate Barracuda 7200.14 data sheet
- Seagate Momentus 5400 product manual
- Alsoft: company history
- Wikipedia: Norton Utilities
- Wikipedia: Diskeeper
- TechCrunch: Watch a hard drive defrag forever on Twitch (2018)